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07.03.2011

Projekt „Netzwerk“ gibt Arbeitsergebnisse bekannt

Im Rahmen der Deutsch-Ukrainischen Partnerschaftsinitiative fand das Abschlussseminar des Projekts „Netzwerk“ statt. Ziel des Projektes von Connect Plus e.V. und dem ukrainischen Informations- und Rechtschutzzentrums für Schwule und Lesben „Nash Mir“ ist die Entwicklung eines Netzwerkes von MSM-freundlichen Serviceprovidern (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter) und die Durchführung von Vor-Ort-Arbeit bei MSM.

Das Projekt startete im Jahr 2009 und wurde in 3 Oblasten mit Partnerorganisationen umgesetzt: „Radujsja Zhisni“ (Freu dich aufs Leben) Winnyzja, „DonbasSozprojekt“ (Donezk) und „Ljudy Bukowyny“ (Menschen der Bukowina) Chernovcy. „Nash Mir“ half dabei, Initiativgruppen in der Westukraine (Chernovcy und Winnyzja) zu identifizieren und zu stärken.

Die Initiativgruppen sind noch in der Konsolidierungsphase, konnten aber den Mangel an Fachkenntnissen und/oder Verwaltungskompetenzen inzwischen mit ihrem hohen Engagement vollends kompensieren. In allen drei Oblasten sind Experten ins Netzwerk integriert, die verschiedene soziale und medizinische Dienstleistungen für MSM erbringen. Dabei handelt es sich vor allem um Ärzte, Rechtsanwälte, Psychologen und Sozialarbeiter.

Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich an mehreren Podiumsdiskussionen wie „Outreach-Arbeit für MSM“, „Erbringung von Beratungs- und Unterstützungsleistungen für MSM a in Community-Zentren“, Psychologische Beratung von MSM“, „"Medizinische Hilfe für MSM“, zu beteiligen, Informationen über internationale Erfahrungen in der HIV/AIDS-Prävention zu erhalten und von ihren eigenen Erfahrungen zu berichten. 

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